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27.07.2020 Daimler Werkserweiterung: Grundlagenvereinbarung unterzeichnet

P r e s s e m i t t e i l u n g
27.07.2020

Die Daimler AG plant eine Erweiterung des in Rastatt seit 1987 bestehenden Mercedes-Benz-Werks um ein Zentrum für E-Mobilität und will dafür unter anderem die Zulieferbetriebe auf eine Erweiterungsfläche umsiedeln. Das Werk Rastatt beschäftigt mehr als 6.500 Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber in der Region. Im globalen Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk ist Rastatt das Lead-Werk für die Kompaktwagen-Fertigung weltweit. Darüber hinaus soll das Werk Rastatt Kompetenzzentrum für die Produktion von kompakten Mercedes-Benz Elektrofahrzeugen der Produkt- und Technologiemarke EQ werden. Für diese Transformation und zur Sicherung der Beschäftigung bedarf es am Standort Rastatt regionalpolitischer Weichenstellungen.

Am 22.07.2020 wurde eine als „Rastatter Vertrag“ bezeichnete Grundlagenvereinbarung von der Stadt Rastatt, der Mercedes Benz AG, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, den Naturschutzverbänden und der Umweltstiftung Rastatt unterzeichnet. Mit der Vereinbarung wird die Möglichkeit der Erweiterung der Mercedes-Benz-Werks in Rastatt nach Süden hin geschaffen. Kernstück der Vereinbarung ist das Rastatter Naturschutzkonzept, das durch die Umweltstiftung Rastatt umgesetzt und kontinuierlich evaluiert werden soll. Unter Beteiligung aller Vertragspartner werden Maßnahmen entwickelt, um die Funktionalitätssicherung der betroffenen Schutzgebiete zu erreichen.

Zur Pressemitteilung der Stadt Rastatt gelangen Sie hier: https://www.rastatt.de/index.php?id=7262

Deubner & Kirchberg berät in diesem Zusammenhang die Stadt Rastatt, welche die Grundlagen für die Erweiterung gemeinsam mit der Daimler AG, dem Land Baden-Württemberg, der Umweltstiftung Rastatt sowie den Naturschutzverbänden festgelegt hat. Die rechtlichen Interessen der Stadt Rastatt werden dabei durch Rechtsanwalt Dr. Dirk Herrmann (Öffentliches Baurecht, Umweltrecht) vertreten.

DEUBNER & KIRCHBERG ist im öffentlichen Bau- und Planungsrecht, Umweltrecht, privaten Bau- und Architektenrecht und Vergaberecht tätig. Die Kanzlei berät und vertritt diesbezüglich Bundes- und Landesbehörden, Landkreise, Städte und Gemeinden, Unternehmen der Bauindustrie und mittelständische Bauunternehmen.

Die Kanzlei ist aktuell unter anderem im Zusammenhang mit großen Infrastrukturprojekten (z.B. Ausbau Autobahn A5, Ausbau Autobahn A8, Zweite Rheinbrücke) und großen öffentlichen wie privaten Vorhaben (z.B. Neubau Stadion Karlsruhe, Neubau Gesundheitszentrum Heidelberg, Hochhaus Metropol Ludwigshafen, Büro- und Hotel am Wasserturm Karlsruhe, Park Tower Karlsruhe) befasst.

DEUBNER & KIRCHBERG Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
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